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Tubakulose
(unverschämt schräge Hausmusik)
Tief in den Südstaaten, in den
brodelnden Sümpfen des Schussendeltas grassiert ein gefährlicher Erreger und
eine Seuche greift um sich: Tubakulose.
Die wohl
derzeit schrägste Combo des Südens paart pure Lebenslust mit professionellem
Diletantismus. Tubagrummeln trifft auf schräge Gitarrenriffs, Akkordeonbälge
blasen aus dem letzten Loch und kernige Männerstimmen formen unverständliche
Wortblasen.
Tubakulose
Musicbacterium tubaculosis
Hier gibts 3 Lieder als mp3 zum Probehören:
Angesagt
[2:27] (1,12MB)
This
is the place [7:31] (3,44MB)
Tubakulose
[5:05] (2,33MB)
DIE subversive Folklore CD im postrevolutionären Zigarrenkistencover
zehn Songs zum sich Anstecken und wieder gesund werden
"Ich finde
die CD übrigens klasse und es sind wirkliche Ohrwürmer drauf" (Valentin)
Finde die Stücke auf der CD
fabelhaft, alles frech und leicht, ein Kick
herrlich anarchisch, und doch eben eine disziplinierte Spielfreude, kein
zufälliges Rumgealbere.... (W. Frommlet, Publizist)
danke für die ansteckende Sendung. Macht Laune, Euer Zeuch.
(Stefan Rost, Musiker, Würzburg)
vielen Dank für die CD, hat
meine Montagmorgenstimmung gleich um Stufen angehoben (E. Pfaff, Meersburg)
danke für die CD, sehr
originell, super cover, witzige texte, klasse...(Jan Friede, Kraan)
ganz entzückend, vor allem auch die verpackung...(C. Linder, Planet Rock, Berlin)
Gerade lasse ich mich durch
Eure wunderbar subversiven
musikalischen Dreistigkeiten aufmuntern. (R. Kaufmann, Musiker Wolfenbüttel)
Sehr skurrile,
nicht-karrieristische Musik die aus Freude heraus entsteht. So ausgefallen,
dass es bestimmt Mike Pattons neue Lieblingsband ist. (Thees Uhlmann, Tomte, in
Radio Bayern 2, Zündfunk)
Tolle Musik, sehr charmant,
erinnert an Sparifankel. (Josef Winkler, Redakteur Musikexpress, in Radio Bayern
2, Zündfunk)
für
lumpige 12,-€ incl. Versand.
Zu bestellen bei w.meyer@musik-tut-gut.de
Aulendorf
(1.8.2006-Schwäbische Zeitung Bad Waldsee)
„Tubakulose“ live
Schwaigfurt (wm)- Tropische Schwüle und
Dampfschwaden über dem Wasser- so zeigte sich der Schwaigfurter Weiher am
vergangenen Freitagabend, als Tubakulose zu ihrer unverschämt schrägen Hausmusik
einluden. Wegen des Regeneinbruchs wurde das Konzert nach drinnen verlegt.
Zwar musste das vorgesehene Gartenkonzert wegen des Gewitterregens
kurzfristig nach drinnen verlegt werden, dies tat jedoch der tropisch-
exotischen Atmosphäre keinen Abbruch. Im Gasthaus saßen die Menschen dicht
gedrängt und hörten begeistert und fasziniert den leidenschaftlichen Musikern
bei ihren wilden klanglich- stimmlichen Ausflügen zu.
Alphorn und
Bouzuki
Erich Baumann traktierte seine Tuba diesmal krankheitsbedingt nur
mit halber Kraft, konnte aber dafür mit assoziativen Sprechgesängen überzeugen.
„Ersatzmann“ Michael Huber ergänzte das Trio auf geniale Art mit Alphorn,
Muschelhörnern, einer jaulenden, säuselnden, sprechenden, singenden Posaune und
einem Euphonium. Albert Bücheler klopfte Steine und ließ Bluesharp und Saxophon
jaulen und Wolfgang Meyer entlockte seiner E-Gitarre und einer von der kürzlich
absolvierten Griechenlandtour mitgebrachten Bouzouki schräge, hypnotische
Sounds.
Sahara-Klara und Öhi-Heidi
Untermalt von einem sämtlichen
eingefahrenen Hörgewohnheiten entgegen gesetzten Sound erzählt die Band
skurrile, ironische Geschichten: von Klara, die sich 9in der Sahara verliert,
oder von Heidi (großartig vom Alphorn untermalt), die sich in Langenargen mit
Öhis selbst geschnitztem Surfbrett in den Wellen tummelt. Hier wird, im
Gegensatz zum perfektionistischen, windschlüpfrigen Zeitgeist, das Rohe,
bisweilen fast Grobe kultiviert und mit geballter unmittelbarer Lebensfreude im
kreativen Sumpf gegraben. Es ertönt der markerschütternde Schrei der Ungehörten
und chancenlosen zu gesampelten, sich tranceartig wiederholenden
Gitarrenklängen, dann dubartige Raggeaklänge, eine wilde Polka oder ein Tango
brutale. Und spätestens wenn die Band zum schrägsten, wildesten Mississippiblues
die Geschichte einer Kahnfahrt auf der Schussen erzählt, ist auch der letzte
schwitzende Zuhörer mit dem Tubakulose –Fieber infiziert, welches sich im Raum
ausbreitet. Das Publikum dankt es und verlangt Zugaben, so dass das Konzert in
Schwaigfurt- irgendwo in den Sümpfen des Mississippi- erst nach Mittenacht
endet.....
KRESSBRONN-NITZENWEILER (ral)- Schräg, experimentell,
einzigartig: Mit ihrer etwas anderen Musik haben die Musiker von "Tubakulose"
die Gäste in der Seerose Nitzenweiler am Samstagabend unterhalten. Ihre Klänge
waren gewöhnungsbedürftig, aber beeindruckend.
Im ersten Moment klingt
es, als habe Albert Bücheler am Akkordeon starke Schmerzen. Er wimmert zum
Einstieg in das Programm ins Mikro, sein Instrument jammert und krächzt.
Gemeinsam mit den anderen findet der Musiker dann aber doch recht schnell in
einen flotten Takt. Der beweist gleich zu Beginn: Die Band lässt sich nirgendwo
einordnen. Stellenweise erinnert die Musik an Seefahrerlieder, stellenweise an
indianische Volksmusik, an hypnotischen Singsang. Im Grunde könnte man beinahe
jede Stilrichtung in ihr wiederfinden.
Vielleicht kann man sie im Großen
und Ganzen als loungeartig bezeichnen. Die Bandbreite der Instrumente, die sie
für ihre Klänge benutzen, ist beeindruckend: Albert Bücheler bedient sich neben
seinem Akkordeon auch an Bluesharp und Saxophon; Wolfgang Meyer spielt an
Percussion, Gitarre, Sampler, Bass und einer Auswahl an indianischen Rasseln und
Trommeln. Erich Baumann setzt vor allem Tubaklänge dagegen.
Als ihren
"neuen perfekten Fund" bezeichnen die drei Musiker ihren vierten Mann Michael
Huber. Der entlockt beispielsweise einem Alphorn oder einer Seeschnecke
einzigartige Töne und spielt zudem an Posaune und Euphonium. Genauso verrückt
wie die Musik sind auch die Themen, die die vier in ihrem Repertoire behandeln:
Da geht es mal um Heidis Reise ans Schwäbische Meer "ins kleine Kaff, zu dem man
manchmal auch LA sagt", mal um den Flug einer Ente. Ein gemütlicher, entspannter
Abend mit einem einzigartig schrägen Unterhaltungsangebot.
Lassen sich
nicht einordnen: die Musiker von "Tubakulose".
(Stand: 07.08.2006 00:15)
Schwäbische Zeitung
Wangen
KISSLEGG (msi)- Hausmusik der etwas anderen
Art hat das Trio "Tubakulose" in der Kißlegger "Kult-Ur Kneipe Linde"
präsentiert. Schräges war angesagt.
"Unverschämt schräge Hausmusik"
versprach das Trio "Tubakulose" in seiner Ankündigung dem Publikum - und die
vielen Zuhörer in der bis auf den letzten Platz gefüllten"Linde" wurden nicht
enttäuscht. Musiziert wurde mit Tuba, Ziehharmonika, E-Gitarrre, E-Bass,
Tenorsaxofon, irischer Trommel, elektrischer Bouzouki, Löffeln, Maurerkelle und
manchem mehr.
Albert Bücheler, Erich Baumann und Wolfgang Meyer spielen
überwiegend Eigenkompositionen. Musik ist - so das Credo der Band - nicht nur
die virtuose Beherrschung von Instrumenten, sondern vor allem das Zusammenspiel,
die Kreativität und Spontaneität der Musiker. Die drei bewegen sich dabei
jenseits ausgetretener Musikpfade. Sie reizen die Möglichkeiten ihrer
Instrumente aus, ebenso wie die Möglichkeiten der Technik. Das Publikum ließ das
schräge Hausmusik-Trio erst nach zwei Zugaben wieder seiner Wege ziehen.