Tubakulose
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Achtung Ansteckungsgefahr!
TUBAKULOSE
Freifliegende Erregung, unregelmäßiger Puls, erhöhte Körpertemperatur, verstärkte Schweißsekretion, akustische Wahrnehmungsstörungen, Nervenreizung bis zum Zusammenbruch.
TUBAKULOSE
gefährliche Experimente mit lebenden Menschen.


            W. Meyer

A. Bücheler

E. Baumann           

Tubakulose (unverschämt schräge Hausmusik)
Tief in den Südstaaten, in den brodelnden Sümpfen des Schussendeltas grassiert ein gefährlicher Erreger und eine Seuche greift um sich: Tubakulose.
Tubaculose Die wohl derzeit schrägste Combo des Südens paart pure Lebenslust mit professionellem Diletantismus. Tubagrummeln trifft auf schräge Gitarrenriffs, Akkordeonbälge blasen aus dem letzten Loch und kernige Männerstimmen formen unverständliche Wortblasen.



Tubakulose
Musicbacterium tubaculosis

Vorkommen
Clubs, Kulturevents, Vernissagen, Konzertbühnen usw.

Infektionswege
Ausgehend von teilweise skurilen Instrumenten. Breitet sich über Schallwellen aus und greift Ohren, Augen und Gehirn an.

Nachweis für Infektion
Verzweifeltes Warten auf Tubakulose Konzerte, tranceartige Zustände, unregelmäßiger Puls, Bewegungsunruhe, verstärkte Schweißsekretion.

Enstehungsursachen
Lustvolles Experimentieren mit Instrumenten, Rhythmen und Sounds. Hypnotisch, minimalistisch, schräg. Von Tango brutale über Hendr heit koi hoi drbei Polka bis zu Swampklängen. Handgemacht und gegen den Strich gebürstet.

Inkubationszeit
einige Takte

Therapie
Ausgiebiger Tubakulose-Konsum
    Oder: Selbst musizieren!

Gegenanzeigen
Mainstream, Pop, mangelnder Humor.

Erregerträger
Albert Bücheler (Akkordeon, Sax, Mundharmonika, Stimme usw.)
Seit den 70ern mit diversen Bands auf Tour (Lumpenpack, Spleen, Virus usw.)

Erich Baumann (Tuba, Mundharmonika, Stimme usw.)
spielt auch bei d`Blas, Jazzband

Wolfgang Meyer (E-Gitarre, Percussion, Sampler, Stimme usw.)
ex ManGOCrazy, Babylon Basar, Nowottny usw.

erste Hilfe Kontakt:
Fon 0751-22152
oder 0751-556658
e-Mail: w.meyer@musik-tut-gut.de

Hier gibts 3 Lieder als mp3 zum Probehören:
Angesagt [2:27] (1,12MB)
This is the place [7:31] (3,44MB)
Tubakulose [5:05] (2,33MB)



Tubakulose "QUARANTÄNE"

DIE subversive Folklore CD im postrevolutionären Zigarrenkistencover

zehn Songs zum sich Anstecken und wieder gesund werden


"Ich finde die CD übrigens klasse und es sind wirkliche Ohrwürmer drauf" (Valentin)
Finde die Stücke auf der CD fabelhaft, alles frech und leicht, ein Kick
herrlich anarchisch, und doch eben eine disziplinierte Spielfreude, kein
zufälliges Rumgealbere.... (W. Frommlet, Publizist)
danke für die ansteckende Sendung. Macht Laune, Euer Zeuch. (Stefan Rost, Musiker, Würzburg)
vielen Dank für die CD, hat meine Montagmorgenstimmung gleich um Stufen angehoben (E. Pfaff, Meersburg)
danke für die CD, sehr originell, super cover, witzige texte, klasse...(Jan Friede, Kraan)
ganz entzückend, vor allem auch die verpackung...(C. Linder, Planet Rock, Berlin)
Gerade lasse ich mich durch Eure wunderbar subversiven
musikalischen Dreistigkeiten aufmuntern. (R. Kaufmann, Musiker Wolfenbüttel)
Sehr skurrile, nicht-karrieristische Musik die aus Freude heraus entsteht. So ausgefallen, dass es bestimmt Mike Pattons neue Lieblingsband ist. (Thees Uhlmann, Tomte, in Radio Bayern 2, Zündfunk)
Tolle Musik, sehr charmant, erinnert an Sparifankel. (Josef Winkler, Redakteur Musikexpress, in Radio Bayern 2, Zündfunk)


für lumpige 12,-€ incl. Versand.
Zu bestellen bei w.meyer@musik-tut-gut.de





Aulendorf
(1.8.2006-Schwäbische Zeitung Bad Waldsee)
„Tubakulose“ live


Schwaigfurt liegt am Mississippi

Schwaigfurt (wm)- Tropische Schwüle und Dampfschwaden über dem Wasser- so zeigte sich der Schwaigfurter Weiher am vergangenen Freitagabend, als Tubakulose zu ihrer unverschämt schrägen Hausmusik einluden. Wegen des Regeneinbruchs wurde das Konzert nach drinnen verlegt.

Zwar musste das vorgesehene Gartenkonzert wegen des Gewitterregens kurzfristig nach drinnen verlegt werden, dies tat jedoch der tropisch- exotischen Atmosphäre keinen Abbruch. Im Gasthaus saßen die Menschen dicht gedrängt und hörten begeistert und fasziniert den leidenschaftlichen Musikern bei ihren wilden klanglich- stimmlichen Ausflügen zu.

Alphorn und Bouzuki
Erich Baumann traktierte seine Tuba diesmal krankheitsbedingt nur mit halber Kraft, konnte aber dafür mit assoziativen Sprechgesängen überzeugen. „Ersatzmann“ Michael Huber ergänzte das Trio auf geniale Art mit Alphorn, Muschelhörnern, einer jaulenden, säuselnden, sprechenden, singenden Posaune und einem Euphonium. Albert Bücheler klopfte Steine und ließ Bluesharp und Saxophon jaulen und Wolfgang Meyer entlockte seiner E-Gitarre und einer von der kürzlich absolvierten Griechenlandtour mitgebrachten Bouzouki schräge, hypnotische Sounds.

Sahara-Klara und Öhi-Heidi
Untermalt von einem sämtlichen eingefahrenen Hörgewohnheiten entgegen gesetzten Sound erzählt die Band skurrile, ironische Geschichten: von Klara, die sich 9in der Sahara verliert, oder von Heidi (großartig vom Alphorn untermalt), die sich in Langenargen mit Öhis selbst geschnitztem Surfbrett in den Wellen tummelt. Hier wird, im Gegensatz zum perfektionistischen, windschlüpfrigen Zeitgeist, das Rohe, bisweilen fast Grobe kultiviert und mit geballter unmittelbarer Lebensfreude im kreativen Sumpf gegraben. Es ertönt der markerschütternde Schrei der Ungehörten und chancenlosen zu gesampelten, sich tranceartig wiederholenden Gitarrenklängen, dann dubartige Raggeaklänge, eine wilde Polka oder ein Tango brutale. Und spätestens wenn die Band zum schrägsten, wildesten Mississippiblues die Geschichte einer Kahnfahrt auf der Schussen erzählt, ist auch der letzte schwitzende Zuhörer mit dem Tubakulose –Fieber infiziert, welches sich im Raum ausbreitet. Das Publikum dankt es und verlangt Zugaben, so dass das Konzert in Schwaigfurt- irgendwo in den Sümpfen des Mississippi- erst nach Mittenacht endet.....


Schwäbische Zeitung Friedrichshafen

Sie sind gewöhnungsbedürftig, aber unterhaltsam

KRESSBRONN-NITZENWEILER (ral)- Schräg, experimentell, einzigartig: Mit ihrer etwas anderen Musik haben die Musiker von "Tubakulose" die Gäste in der Seerose Nitzenweiler am Samstagabend unterhalten. Ihre Klänge waren gewöhnungsbedürftig, aber beeindruckend.

Im ersten Moment klingt es, als habe Albert Bücheler am Akkordeon starke Schmerzen. Er wimmert zum Einstieg in das Programm ins Mikro, sein Instrument jammert und krächzt. Gemeinsam mit den anderen findet der Musiker dann aber doch recht schnell in einen flotten Takt. Der beweist gleich zu Beginn: Die Band lässt sich nirgendwo einordnen. Stellenweise erinnert die Musik an Seefahrerlieder, stellenweise an indianische Volksmusik, an hypnotischen Singsang. Im Grunde könnte man beinahe jede Stilrichtung in ihr wiederfinden.

Vielleicht kann man sie im Großen und Ganzen als loungeartig bezeichnen. Die Bandbreite der Instrumente, die sie für ihre Klänge benutzen, ist beeindruckend: Albert Bücheler bedient sich neben seinem Akkordeon auch an Bluesharp und Saxophon; Wolfgang Meyer spielt an Percussion, Gitarre, Sampler, Bass und einer Auswahl an indianischen Rasseln und Trommeln. Erich Baumann setzt vor allem Tubaklänge dagegen.

Als ihren "neuen perfekten Fund" bezeichnen die drei Musiker ihren vierten Mann Michael Huber. Der entlockt beispielsweise einem Alphorn oder einer Seeschnecke einzigartige Töne und spielt zudem an Posaune und Euphonium. Genauso verrückt wie die Musik sind auch die Themen, die die vier in ihrem Repertoire behandeln: Da geht es mal um Heidis Reise ans Schwäbische Meer "ins kleine Kaff, zu dem man manchmal auch LA sagt", mal um den Flug einer Ente. Ein gemütlicher, entspannter Abend mit einem einzigartig schrägen Unterhaltungsangebot.

Lassen sich nicht einordnen: die Musiker von "Tubakulose".

(Stand: 07.08.2006 00:15)



Schwäbische Zeitung Wangen

Trio spielt in Schräglage

KISSLEGG (msi)- Hausmusik der etwas anderen Art hat das Trio "Tubakulose" in der Kißlegger "Kult-Ur Kneipe Linde" präsentiert. Schräges war angesagt.

"Unverschämt schräge Hausmusik" versprach das Trio "Tubakulose" in seiner Ankündigung dem Publikum - und die vielen Zuhörer in der bis auf den letzten Platz gefüllten"Linde" wurden nicht enttäuscht. Musiziert wurde mit Tuba, Ziehharmonika, E-Gitarrre, E-Bass, Tenorsaxofon, irischer Trommel, elektrischer Bouzouki, Löffeln, Maurerkelle und manchem mehr.

Albert Bücheler, Erich Baumann und Wolfgang Meyer spielen überwiegend Eigenkompositionen. Musik ist - so das Credo der Band - nicht nur die virtuose Beherrschung von Instrumenten, sondern vor allem das Zusammenspiel, die Kreativität und Spontaneität der Musiker. Die drei bewegen sich dabei jenseits ausgetretener Musikpfade. Sie reizen die Möglichkeiten ihrer Instrumente aus, ebenso wie die Möglichkeiten der Technik. Das Publikum ließ das schräge Hausmusik-Trio erst nach zwei Zugaben wieder seiner Wege ziehen.